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Ein poetisches Theatermärchen mit Figuren und Masken

Aufführung nur für besondere Anlässe
Lila (lebensgroße Figur) ist die ganze Zeit allein zuhaus und schiebt Langeweile. Selbst aus dem Fenster schauen und Kühlschrank leeressen hilft da nicht viel.

Also entflieht sie ins Land der Träume. Sie träumt vom großen Zauberwald:

Der junge Faun Alwin (kleine Knebelfigur) stolpert aus lauter Übermut mitten unter die Wrokkas (Masken), die wildesten Bewohner des Zauberwaldes, und entkommt ihnen nur mit allerletzter Kraft.
Erschöpft bleibt er liegen und verschläft die Nacht: die ersten Sonnenstrahlen zerstören die zarten Flügel dieses Nachtwesens. Nun aufs Laufen angewiesen, gerät er ausgerechnet in ein Picknick von Menschen, von denen er - unwissentlich - mit nach Hause geschleppt und in der Speisekammer eingeschlossen wird.
So landet er letztendlich vor den Füßen der Tochter des Hauses, einem Mädchen, das sich entsetzlich langweilt, und das diese ganze Geschichte geträumt hat: Lila.
War das nun Traum? Oder doch nicht?

Egal: gemeinsam wollen sie für Alwin die Flügel zurückgewinnen. Mitten im tiefsten Zauberwald ...

Dort stellt sich heraus, daß die Angst vor dem Fremden, dem Unbekannten, dem Wrokka unbegründet war. Denn nur mit seiner Hilfe gelingt es ihnen, ihr Ziel zu erreichen.
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